KUHKOMFORT: Was Sie bei der Wahl eines Liegeboxenbelages beachten sollten
Liegeboxen sollen WEICH, TROCKEN und SAUBER sein, aber auch HALTBAR und FORMSTABIL. Was heißt das?
WEICH
Bereits bei 10-15 mm Verformbarkeit nach DLG-Testmethode liegt die Kuh so weich wie auf der Weide! Längere Liegezeiten, gesündere Kühe und höhere Milchleistung werden auch mit weicheren Belägen nicht erreicht! Extrem weiche Beläge bedeuten nicht nur hohe Kosten, sondern auch größeres Verschleißrisiko (Kuhlen, Pfützen usw.). Huber Technik kann zwar jede gewünschte Weichheit bieten, empfiehlt für den optimalen Kuhkomfort aber nur maximal 15-20 mm Verformbarkeit.
TROCKEN
Gesunde Gelenke gibt es nur auf trockenen Liegeflächen! Je weicher der Belag, desto leichter wird Nässe in die Liegeflächen gezogen (Kuhlen!). Ein zusätzliches Gefälle auf den hinteren 20-50 cm erleichtert den Abfluss von Flüssigkeiten.
SAUBER
Ein trockener Schmutzfilm stört nicht, aber Nässe ist das Problem! Milchseen und Urinpfützen sind ein Merkmal zu weicher Beläge.
HALTBAR und FORMSTABIL
Hohe Anschaffungskosten sind nur durch lange Nutzungsdauer gerechtfertigt! Oft führt mangelhafte Formstabilität zu raschem Verschleiß. Die "bleibende Verformung" sollte nahe Null liegen (siehe DLG-Prüfberichte).
Kuhkomfort der Spitzenklasse
Kuhkomfort der Spitzenklasse bieten z.B. der Komfortbelag N 33 oder Weichbett-Systeme von Huber Technik. Mit einem ++ erreichen diese Beläge auch die bestmögliche Note für Verformbarkeit und Elastizität (DLG-Bericht 5836 F und DLG-Bericht 5854).